Zunahme der Studierenden und Abnahme des Immobilienbestands!

Etudiants et parc immobilier

Der Studienbeginn 2015 wird fĂŒr die Studierenden noch problematischer sein als der von 2014.
Warum? Ganz einfach, weil die Zahl der Studierenden weiterhin steigen wird und der Wohnungsbau nicht mithalten wird!

Mehr als 2 Millionen Studierende in Frankreich

Derzeit sind 2.347.800 Studierende an den Hochschulen in Frankreich eingeschrieben. Das entspricht einem Anstieg von 1,2 % im Vergleich zum Studienbeginn 2014 (+ 28.000 Studierende). Um jedoch diese Studierenden unterbringen und den Wohnungsmangel beheben zu können, mĂŒssten in den nĂ€chsten zehn Jahren 50.000 neue Wohnungen gebaut und 70.000 bestehende Wohnungen saniert werden.
Der Bedarf bleibt also erheblich und die öffentlichen Einrichtungen (zum Beispiel Crous) können nicht mithalten.

Außerdem ist festzustellen, dass diese Wohnungen fĂŒr die Budgets der Studierenden und ihrer Familien sehr teuer sind. Immer mehr junge Menschen wenden sich der Wohngemeinschaft und der Miete gegen Dienstleistung zu. Das generationenĂŒbergreifende Wohnen ist im Trend, schrĂ€nkt aber die Nutzer altersmĂ€ĂŸig ein und ist nur in großen StĂ€dten verfĂŒgbar. Außerdem dĂŒrfen die jungen Menschen nicht Ă€lter als 26 oder 27 Jahre sein und mĂŒssen zwingend bei Senioren wohnen. Andere Formen von Wohnen gegen Dienstleistung entstehen nun. Sie beseitigen Alters-, Orts- und Zeitbarrieren. Studentenforen sprechen darĂŒber und fördern diese neue Art von Wohnen gegen Dienstleistung. Letzteres bringt einen Gastgeber, der ein kostenloses Zimmer anbietet, mit einem solidarischen Mitbewohner zusammen, der dafĂŒr Dienstleistungen erbringt.